Kryptowährungen: Steuerwerte 2020 für die Vermögenssteuer

Die Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV hat die Kursliste für Fremdwährungen und Kryptowährungen per 31. Dezember 2020 veröffentlicht. Die Wechselkurse werden für die Festlegung des Steuerwerts von Fremdwährungen und Kryptowährungen benötigt, welche jeweils in der privaten Steuererklärung als steuerbares Vermögen zu deklarieren sind.

Coronavirus: Massnahmen gegen Konkurse werden nicht verlängert

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 14. Oktober 2020 entschieden, die vorübergehenden Massnahmen zur Verhinderung von coronabedingten Konkursen nicht zu verlängern. Die Massnahmen der Covid-19-Verordnung Insolvenzrecht vom 16. April 2020 waren auf sechs Monate befristet und bis zum 19. Oktober 2020 anwendbar. Für die Verantwortlichen von Rechtsformen, die einer gesetzlichen Anzeigepflicht bei Kapitalverlust und bei Überschuldung unterstehen, bedeutet dies die Rückkehr zu den ordentlichen gesetzlichen Anzeigepflichten bei Kapitalverlust und bei Überschuldung.

Betreibung bleiben auch nach erfolglosem Rechtsöffnungsverfahren sichtbar

Mit diesem Entscheid hat das Bundesgericht die Frage geklärt, ob ein erfolgloses Rechtsöffnungsverfahren ebenfalls die Nichtbekanntgabe einer Betreibung an Dritte gestützt auf Art. 8 Abs. 3 lit. d SchKG rechtfertigt. Die Antwort des Bundesgerichts ist nein. Auch ein erfolgloses Rechtsöffnungsbegehren führt dazu, dass eine Betreibung für Dritte weiterhin ersichtlich ist. Will der (vermeintliche) Schuldner die Bekanntgabe der Betreibung an Dritte dennoch verhindern, kann und muss er selber aktiv werden und gegen den (vermeintlichen Gläubiger) Klage auf Aufhebung der Betreibung bzw. Nichtbestand der Forderung führen.

Kanton Zug ermöglicht Steuerzahlungen mit Kryptowährungen

Der Kanton Zug hat in einer Medienmitteilung vom 3. September 2020 mitgeteilt, dass ab Februar 2021 die Zahlung von Steuern mittels Kryptowährungen möglich sein wird. Akzeptiert werden die Währungen Bitcoin (BTC) und Ether. Die neue Zahlungsmöglichkeit wird sowohl Gesellschaften wie auch Privatpersonen zur Verfügung stehen.

COVID-19 im Schweizer Erbrecht

In diesen aussergewöhnlichen COVID-19 Zeiten beschäftigen sich viele Menschen notgedrungen mit Krankheit oder gar dem Tod. Die Vorsorge wichtiger als je und die Frage, was mit dem eigenen Vermögen im Falle des Tods passieren soll, ist omnipräsent. Um seinen Willen in diesen Fällen möglichst umfassend abzusichern, können gewisse rechtliche Vorkehrungen getroffen werden. Der nachstehende Artikel gibt einen Überblick über die gesetzlichen Möglichkeiten.

Verpasste Chance zur Beseitigung der Diskriminierung zwischen Mann und Frau bei den Betriebszulagen

Das Bundesgericht lehnt eine Betriebszulage, wie sie z.B. für dienstleistende Frauen und Männer bezahlt wird, bei einer selbständigerwerbenden Mutter ab. Diese Ungleichbehandlung sei auf physische Unterschiede zwischen Mann und Frau zurückzuführen und deshalb nicht diskriminierend. Nach Ansicht des Bundesgerichts muss der Gesetzgeber aktiv werden und die gesetzliche Grundlage schaffen, damit Betriebszulagen auch an selbständigerwerbende Mütter ausbezahlt werden können.

Homeschooling nach COVID-19 – Bundesgericht bestätigt die Rechtmässigkeit der strengen Voraussetzungen

Das Bundesgericht hat in einem amtlich publizierten Entscheid bestätigt, dass die Kantone über die Voraussetzungen für das Homeschooling entscheiden können, solange damit eine ausreichende Grundschulbildung sichergestellt ist. Ein Anspruch auf Homeschooling lässt sich aus der Bundesverfassung nicht ableiten. Die Beschwerdeführerin scheiterte deshalb mit ihrem Begehren. Die Regelungen zum Homeschooling im Kanton Zug erscheinen im Lichte dieser aktuellen Rechtsprechung als verfassungskonform.

Steuerliche Massnahmen des Kantons Zug im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Aufgrund der Coronavirus-Situation hat die Steuerverwaltung des Kantons Zug diverse Vorkehrungen getroffen, um die Steuerpflichtigen zu entlasten. Für natürliche Personen wurden die Fristen zur Einreichung der Steuererklärung oder des Antrags auf eine Tarifkorrektur (für Quellenbesteuerte) auf den 30. Juni 2020 verschoben. Ebenfalls bis zum 30. Juni 2020 wurden die Fristen für die Zahlung von Steuern erstreckt, was für Privatpersonen und...

Bundesrat verlegt Beginn der Gerichtsferien

Gemäss Verordnung hat der Bundesrat den Beginn der Ostergerichtsferien in Zivil- und Verwaltungsverfahren bereits auf den 21. März 2020 (statt 5. April 2020) vorverlegt. Die Verlängerung gilt in allen Verfahren nach Bundesrecht oder kantonalem Recht. Einzig in Verfahren, in welchen bereits heute keine Gerichtsferien gelten, insbesondere in dringlichen Angelegenheiten (Summarverfahren), Schlichtungsverfahren und Strafverfahren, stehen die Fristen nicht still. Das Kantonsgericht...

Medienmitteilungen des Bundesrates vom 26.02.2020 zur Revision der ZPO – Erlass der Botschaft

Am Mittwoch 26. Februar 2020 hat der Bundesrat an seiner Sitzung die Vernehmlassungsergebnisse zur Revision der ZPO zur Kenntnis genommen und die Botschaft zu Handen des Parlaments verabschiedet. Auslöser dafür war eine im November 2014 eingereichte Motion, die verlangte, dass die bestehende ZPO zuerst auf ihre Tauglichkeit in der Praxis überprüft wird und der Bundesrat dann anhand der Ergebnisse eine Vorlage mit erforderlichen Anpassungen ausarbeiten soll. Ziel dieser Vorgehensweise war es, die ZPO in einer einzigen Vorlage anzupassen und damit eine Aufteilung in einzelne Revisionspakete zu verhindern.